Die Altkönigschule – eine Hochburg naturwissenschaftlicher Olympioniken

Axel Scholz, Schüler der Q4-Phase (12. Klasse), der in einem Monat in seinen Leistungskursen Mathematik und Biologie die Abiturprüfung ablegen wird, konnte mit seinem Wissen und seiner Laborarbeit die Jury der Internationalen Biologieolympiade (IBO)  überzeugen und erreichte als 5. bester Jungbiologe Deutschlands nun die vierte und letzte Runde.

Damit ist klar: Auch in diesem Jahr konnte ein Schüler der Altkönigschule die dritte Runde der IBO erfolgreich abschließen, um sich in der Endausscheidung für die Teilnahme im Deutschlandteam zu qualifizieren. Diese wird, falls die Anti-Corona-Maßnahmen es zulassen, im Mai beim „Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik“ (IPN) Kiel stattfinden.

Dort hätten die deutschen Nachwuchswissenschaftler*innen gern auch schon die dritte Runde absolviert. Aufgrund der geltenden Kontakt- und Reisebeschränkungen mussten sie  stattdessen eine Woche z. T. im Homeoffice und/oder unter Aufsicht einer Lehrkraft in der Schule z. B. Pflanzen und Tiere bestimmen, biochemische Versuche durchführen und auswerten, wobei Axel neben seinen sehr guten Biologie- und  Mathematikkenntnisse auch sein experimentelles Geschick hilfreich waren.

Die IBO ist übrigens ein jährlich stattfindender Wettbewerb, der der Förderung biologisch interessierter und talentierter Jungforscher*innen dient. Er wird auf (inter-)nationaler Ebene vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt und zählt zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Wettbewerben.

Für die jungen Forscher*innen war dies wahrlich ein Marathon, bei dem sie aber ganz hervorragend durch die IPN-Teams unterstützt wurden, die natürlich während der gesamten Arbeitszeit online ein Auge auf die Prüflinge hatten. Am Ende jedes Prüfungsblocks mussten dann die Ergebnisse hochgeladen und vom IPN-Team ausgewertet werden. Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung erfuhren die Teilnehmer*innen dann per Videokonferenz ihre Ergebnisse. Schulleiter Martin Peppler, der der Urkundenverleihung beiwohnte, ist mächtig stolz auf Pennäler Axel: „Das sind super Aussichten! Herzlichen Glückwunsch zu diesem außerordentlichen Ergebnis!“ Sollte Axel sich nämlich im Mai unter den TOP TEN durchsetzen, könnte er vom 18.-25.7.2021 im 4-köpfigen Nationalteam in Lissabon gegen andere Nationalteams, 2019 waren es Teams aus 73 Ländern, antreten!

Bereits im vergangenen Jahr hatte sich auch Nina Rack (ebenso Q4-Phase) für die 4. Runde qualifiziert (wir berichteten) und nur knapp das Nationalteam verpasst. In diesem Schuljahr stellte sie sich den Herausforderungen der Internationalen Chemieolympiade. Schade: Sie hat erneut nur knapp die letzte Runde verpasst, in der es um die Teilnahme am Endausscheid in Osaka (Japan) vom 24.07.-02.08. gegangen wäre. Trotz alledem eine bemerkenswerte Leistung, wie wir finden.

Für Taehyan Choi, der ebenfalls in wenigen Wochen seine Reifeprüfung ablegen wird, gibt es nichts Spannenderes als Physik und Mathematik. Er hatte sich in beiden Fächern bis in die jeweilige 3. Runde der internationalen Olympiaden erfolgreich gegen seine Mitstreiter durchgesetzt. Doch auch für ihn hieß es nach dem einwöchigen Online-Marathon Abschied zu nehmen. Er konnte leider nicht unter die 10 besten Schüler*innen Deutschlands kommen.

„Wir möchten allen unseren Q4 – Schülerinnen und Schülern, die an den Internationalen Olympiaden teilgenommen haben, zu diesen ausgesprochen guten Leistungen gratulieren und ihnen für das bevorstehende Abitur alles Gute wünschen“, beschließt Schulleiter Peppler diesen feierlichen Moment, und Petra Duwe, Leiterin des MINT-Fachbereichs, fügt mit der entsprechenden Geste und einem Lächeln hinzu: „Axel werden wir für die 4. Runde fest die Daumen drücken und hoffen, dass er uns aus Lissabon eine Postkarte zukommen lässt!“

AKS-ler auf dem naturwissenschaftlichen Olymp: Nina Rack, Taehyun Choi und Axel Scholz (v. l. n. r.)

 

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